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Ausräumen und Totenfall

Verhalten der Bienen

Ein Volk schafft seine Toten hinaus. Vor der Beute und auf der Gemüllunterlage liegt deshalb immer etwas, und die Frage ist nie ob, sondern wie viel und was.

Ein Volk schafft seine Toten hinaus. Vor der Beute und auf der Gemüllunterlage liegt deshalb immer etwas, und die Frage ist nie ob, sondern wie viel und was.

Viele tote Bienen auf dem Flugbrett und davor sind ein Hinweis auf eine mögliche Vergiftung, sofern nicht gerade im Frühjahr die Winterbienen absterben; krampfende Bienen verstärken den Verdacht. Tote Bienen mit ausgestrecktem Rüssel sprechen für Verhungern. Zerstückelte Bienen, denen das Bruststück fehlt, bedeuten eine Spitzmaus im Volk, dann das Flugloch auf 6 Millimeter Höhe verengen oder ein Gitter mit 8 Millimeter Maschenweite anbringen. Viele tote Bienen im Schnee heißen, dass das Volk im Wintersitz gestört wurde.

Auf der Unterlage sind Larvenhäutchen und Puppenteile Warnzeichen: Sie deuten auf Futtermangel oder auf ein Brutnest, das für die vorhandenen Pflegebienen zu groß ist. Flügel, Beine, Fühler und Zelldeckel sprechen dagegen für Räuberei. Damit das Bild stimmt, wird die Unterlage in der Saison mindestens einmal je Woche gereinigt, sonst räumen die Wachsmotten auf und man liest Falsches heraus.

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Die nächste Durchsicht schon digital dokumentieren

Am Volk eintragen, zu Hause ist alles schon da. Auch wenn am Stand kein Netz ist.

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