Futtermenge-Rechner
Berechne die gesamte Futtermenge für deine Bienenvölker vor der Einfütterung.
Die richtige Einfütterung im Spätsommer entscheidet über die Überwinterung. Rechne pro Volk mit der Futtermenge, die zu deiner Betriebsweise und Region passt.
Noch zu füttern
– kg
Gerechnet wird mit Faustzahlen: Eingelagertes Winterfutter enthält rund 18 % Wasser, Fertigsirup rund 73 % Zucker. Ein Eimer fasst 14 kg Sirup, ein Sack 25 kg Zucker. Was dein Volk wirklich braucht, hängt von Region, Winterlänge und Volksstärke ab.
Was du gefüttert hast, je Volk festhalten
Die Auffütterung läuft in mehreren Gaben. Welches Volk wie viel bekommen hat, weißt du nach der dritten Runde nicht mehr auswendig.
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Häufige Fragen
Wie viel Winterfutter braucht ein Volk?
Als Faustzahl 15 bis 20 kg, je nach Beute und Region: einzargig auf DNM oder Zander rund 15 kg, zweizargig 18 bis 20 kg, Dadant etwa 16 kg, ein Ableger im Sechserkasten rund 10 kg. In rauen Lagen mit langem Winter eher mehr. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern dass im Februar noch etwas da ist.
Wie schätze ich, was schon im Volk ist?
Am einfachsten durch Anheben der Beute von hinten – mit etwas Übung spürst du das Gewicht. Genauer wird es beim Wabenziehen: Eine volle DNM-Wabe trägt rund 2 kg, eine Zanderwabe etwa 2,5 kg, eine Dadant-Brutwabe gut 3 kg. Rechne zusammen, was verdeckelt ist.
Wie viel Zucker ergibt wie viel Winterfutter?
Nicht eins zu eins. Die Bienen trocknen das Futter auf rund 18 % Wasser ein, deshalb ergibt 1 kg Zucker etwa 1,2 kg eingelagertes Futter. Für 15 kg Winterfutter brauchst du also rund 12 kg Zucker – angesetzt im Verhältnis 3:2 mit etwa 8 Litern Wasser.
Sirup oder selbst angesetztes Zuckerwasser?
Fertigsirup enthält rund 73 % Zucker, ist sofort einsatzbereit und muss nicht gerührt werden – dafür kostet er mehr. Selbst angesetzte Lösung ist günstiger, macht aber Arbeit und muss zügig verfüttert werden, weil sie sonst gärt. Beide Wege sind gleich gut für die Bienen.
Wann füttere ich?
Nach der letzten Ernte, sobald die Varroabehandlung läuft oder abgeschlossen ist – meist ab Ende Juli bis Anfang September. Die Gaben sollten so bemessen sein, dass das Volk sie zügig einträgt. Mehr dazu im Beitrag Auffütterung im Spätsommer.