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Kittharz sammeln

Verhalten der Bienen

Bienen sammeln Knospenharze von Pappel, Birke, Erle, Weide, Rosskastanie und Nadelbäumen und tragen sie wie Pollen in den Körbchen der Hinterbeine ein.

Bienen sammeln Knospenharze von Pappel, Birke, Erle, Weide, Rosskastanie und Nadelbäumen und tragen sie wie Pollen in den Körbchen der Hinterbeine ein. Beflogen werden die Knospen bevorzugt am späten Nachmittag, wenn das Harz weich ist. Die Sammlerin kann das klebrige Höschen nicht selbst abladen, Stockbienen nehmen es ihr ab.

Im Stock dient das Kittharz zum Abdichten von Ritzen, zum Verkleinern von Öffnungen, zum Versteifen der Zellränder und zum Überziehen der Beutenwände. Spalten bis etwa fünf Millimeter werden mit reiner Propolis verkittet, größere mit Wachs gestreckt. Größere Eindringlinge, die sich nicht hinaustragen lassen, werden damit überzogen. Die Farbe verrät die Herkunft: Erle gelb, Rosskastanie rötlich, Pappel braun, Birke schwarz.

Wie stark ein Volk kittet, hängt von Herkunft und Standort ab und schwankt erheblich; das ist eher ein Zuchtmerkmal als eine Frage der Pflege. Gesammelt wird die ganze Flugzeit über mit deutlichem Schwerpunkt im Spätsommer. Wer ernten will, sollte wissen, dass sich im Kittharz Rückstände aus Varroabehandlungen und Pflanzenschutz anreichern können.

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Am Volk eintragen, zu Hause ist alles schon da. Auch wenn am Stand kein Netz ist.

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