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Frühtracht ernten

Arbeiten am Bienenstand

Geerntet wird, wenn der Honig reif ist, nicht nach dem Kalender.

Geerntet wird, wenn der Honig reif ist, nicht nach dem Kalender. Reif heißt: Die Waben sind zu mindestens zwei Dritteln verdeckelt, und die Spritzprobe zeigt keine herausfliegenden Tropfen mehr. Sicherheit gibt das Refraktometer. Gesetzlich sind höchstens 20 Prozent Wasser erlaubt, für Echten Deutschen Honig im Glas des Deutschen Imkerbundes weniger als 18 Prozent, und wirklich lagerfest ist Honig erst unterhalb von etwa 17,5 Prozent.

Geerntet wird am besten am späten Vormittag bei Flugwetter. Die Bienen werden mit Besen oder Abkehrbrett von den Waben genommen, die Zargen bienendicht abgedeckt und rasch in den Schleuderraum gebracht.

Rapshonig darf nicht in der Wabe bleiben: Er kristallisiert innerhalb weniger Tage aus und lässt sich dann nicht mehr schleudern. Hier gilt ohne Ausnahme: ernten, sobald der Honig reif ist, nicht auf die nächste Tracht warten.

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