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Futterteig geben

Arbeiten am Bienenstand

Futterteig enthält nur rund 10 Prozent Wasser, Futtersirup dagegen rund 27,5 Prozent.

Futterteig enthält nur rund 10 Prozent Wasser, Futtersirup dagegen rund 27,5 Prozent. Weil er so trocken ist, brauchen die Bienen zusätzlich Wasser, um ihn aufzunehmen. Genau daraus ergibt sich, wann er passt und wann nicht.

Sein Platz sind Ableger und die frühe Auffütterung. Der Ableger nimmt den Teig langsam ab und ist dadurch über längere Zeit versorgt, und die Räubereigefahr bleibt gering, weil Teig weit weniger anlockt als Flüssigfutter. Beim Ableger kommt Flüssigfutter erst zwei bis drei Wochen nach der Bildung dazu. Von einer Reizfütterung, also Futtergaben allein zur Anregung der Bruttätigkeit, hält die bayerische Beratung nichts: Hat ein Volk genug Vorrat, entwickelt es sich von selbst. Eine Notfütterung ist etwas anderes als eine Reizfütterung.

Für die Winterauffütterung ab September und für Notfütterungen raten die Institute ausdrücklich zu Flüssigfutter. Teig kostet die Bienen zu viel Kraft, und im zeitigen Frühjahr fehlt bei ausbleibendem Flugbetrieb das Wasser zum Lösen. Wichtig außerdem: Der Teig darf nicht austrocknen. Bildet sich eine harte Außenschicht, kommen die Bienen kaum noch heran; deshalb bleibt er in der Folie und wird nur von unten ein Stück geöffnet.

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