Flugloch
Lexikon
Der Eingang der Beute und zugleich das Fenster, durch das sich ein Volk beurteilen lässt, ohne es zu öffnen.
Der Eingang der Beute und zugleich das Fenster, durch das sich ein Volk beurteilen lässt, ohne es zu öffnen.
Seine Größe wird der Jahreszeit angepasst: im Sommer weit für Flugbetrieb und Luftaustausch, im Herbst und Winter eng gegen Räuberei und Mäuse. Als Mausschutz eignen sich ein Fluglochkeil mit höchstens etwa sechs Millimeter Spalthöhe oder ein punktgeschweißtes Mäusegitter mit rund acht Millimeter Maschenweite. Beides lässt Bienen durch und hält Feld- und Spitzmäuse draußen.
Wer davor stehen bleibt, erkennt viel: Bienen mit Pollenhöschen sprechen für offene Brut und eine vorhandene Königin, kämpfende Bienen für Räuberei, verkrüppelte Bienen für Varroaschäden.
Quellen (4)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Fachzentrum Bienen: Herbst- und Winterarbeiten (Fluglochkeil maximal 6 mm Höhe, Mäusegitter 8 mm Maschenweite)
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Fachzentrum Bienen: Volkskontrolle, Fluglochbeobachtung
- bienen&natur: Bienenvölker winterfest machen, Schutz vor Specht, Maus und Sturm
- Die Honigmacher: Herbst, Schutz der Völker (Fluglochkeil gegen Räuberei, Mäusegitter)