Bienenvölker anlegen und verwalten
Jedes Volk mit eigenem Namen, eigener Geschichte und eigenen Zahlen – statt einer Reihe gleich aussehender Beuten.
Wer mehr als eine Handvoll Völker führt, kennt das Problem: Am Stand weiß man noch, welches Volk im Frühjahr schwach war und welches geschwärmt hat. Im Herbst weiß man es nicht mehr. Die Volksverwaltung in iBeekeeper hält diese Geschichte fest, Volk für Volk.
Was zu einem Volk gehört
Zu jedem Volk legst du die Angaben an, die für dich zählen: Bezeichnung, Beutentyp, Rähmchenmaß, Herkunft, Standort, Königin. Welche Felder du siehst, bestimmst du selbst – die Angaben sind frei anpassbar, genau wie die Stockkarten.
Dazu kommt alles, was im Laufe der Saison anfällt: Durchsichten, Behandlungen, Ernten, Fotos, Aufgaben. Am Ende steht je Volk eine durchgehende Aufzeichnung statt verstreuter Notizen.
Bienengruppen: warum das mehr ist als ein Ordner
Ableger, Wirtschaftsvölker und Zuchtvölker brauchen unterschiedliche Aufmerksamkeit und unterschiedliche Angaben. Ein Ableger im Juli wird anders beurteilt als ein Wirtschaftsvolk in der Tracht.
Mit Bienengruppen trennst du diese Bestände sauber – und kannst jeder Gruppe ein eigenes Stockkartenformular geben. Beim Ableger interessiert dich, ob die Königin in Eilage ist; beim Wirtschaftsvolk, wie viele Honigräume oben sind. Die Zahl der Gruppen ist nicht begrenzt.
Suchen statt blättern
In der App findest du ein Volk über das Suchfeld, statt durch eine lange Liste zu scrollen. Bei drei Völkern ist das gleichgültig. Bei sechzig, verteilt auf vier Stände, ist es der Unterschied zwischen Nachschlagen und Aufgeben.
Völker, die es nicht mehr gibt
Ein Volk, das eingeht, vereinigt oder abgegeben wird, verschwindet nicht einfach. Es wandert ins Archiv und bleibt mit seiner ganzen Geschichte erhalten.
Das ist mehr als Ordnungsliebe: Wer im Frühjahr Verluste hat, will wissen, was diese Völker gemeinsam hatten. Standort? Königinnenjahrgang? Futtermenge im Herbst? Ohne Archiv ist diese Frage nach dem Löschen nicht mehr zu beantworten.
Über die Jahre lesbar
Der eigentliche Wert entsteht ab dem zweiten Jahr. Dann siehst du nicht nur, wie ein Volk gerade dasteht, sondern wie es sich entwickelt hat – und kannst Völker untereinander vergleichen, statt dich auf den Eindruck des Tages zu verlassen.
Warum das auf Papier regelmäßig scheitert, steht in unserem Vergleich digitale Stockkarte gegen Papierheft.
Häufige Fragen
Was hinterlege ich zu einem Bienenvolk?
Bezeichnung, Rasse, Beutentyp, Zeichenfarbe und Zuchtbuchnummer. Dazu kommen Gruppen, Standort und alle Einträge der Stockkarte.
Kann ich Völker gruppieren?
Ja. Gruppen wie Wirtschaftsvölker, Ableger oder Schwärme lassen sich frei anlegen; ein Volk kann mehreren Gruppen angehören.
Was passiert mit aufgelösten Völkern?
Sie lassen sich archivieren, statt sie zu löschen. Die Aufzeichnungen bleiben damit erhalten, ohne die aktuelle Übersicht zu füllen.