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Zander

Lexikon

Das Zandermaß ist eines der in Deutschland am häufigsten genutzten Rähmchenmaße und wurde zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts von dem Zoologen und Bienenforscher Enoch Zander gemeinsam mit dem Imker Johann Merz entwickelt.

Das Zandermaß ist eines der in Deutschland am häufigsten genutzten Rähmchenmaße und wurde zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts von dem Zoologen und Bienenforscher Enoch Zander gemeinsam mit dem Imker Johann Merz entwickelt. Das Rähmchen hat ein Außenmaß von 420 mal 220 Millimetern und wird sowohl im Brutraum als auch im Honigraum in gleicher Größe verwendet.

Genau dieses einheitliche Wabenmaß gilt als großer praktischer Vorteil des Systems: Waben lassen sich zwischen Brut und Honigraum tauschen, wodurch etwa alte, dunkle Brutwaben planmäßig ausgemustert und durch neu ausgebaute Honigwaben ersetzt werden können. Bei starken Völkern setzen viele Imker zwei Brutraumzargen im Zandermaß übereinander, um genug Platz für Brutnest und Futterkranz zu schaffen.

Zander konkurriert in Deutschland regional vor allem mit dem Deutsch Normalmaß, wobei sich beide Systeme in Aufbau und Handhabung sehr ähnlich sind und sich hauptsächlich in der Rähmchengröße unterscheiden. Für Einsteiger ist entscheidend, sich frühzeitig auf ein Maß festzulegen, denn Zargen, Rähmchen und Absperrgitter der verschiedenen Systeme sind nicht untereinander austauschbar, und ein späterer Wechsel bedeutet den Neukauf nahezu der gesamten Ausrüstung.

Quellen (2)

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