Wasserstelle prüfen
Arbeiten am Bienenstand
Ein Volk holt in der Saison Wasser, um Futtersaft anzurühren und das Brutnest zu kühlen.
Ein Volk holt in der Saison Wasser, um Futtersaft anzurühren und das Brutnest zu kühlen. Als Richtwert werden rund 200 Gramm am Tag genannt, an heißen Tagen deutlich mehr, über das Jahr summiert sich das auf einige Dutzend Liter. Fehlt eine Quelle in der Nähe, holen sich die Bienen das Wasser dort, wo es Ärger gibt, am Pool des Nachbarn oder an der Viehtränke.
Eine gute Tränke ist flach, hat Landeplätze aus Kies, Moos oder Holz, steht sonnig und windgeschützt und trocknet nie ganz aus. Sauberes Wasser ist wichtig, denn mit dem Eintrag gelangen auch Verunreinigungen ins Volk.
Wichtig ist, die Stelle früh im Jahr und nah am Stand anzubieten. Je weiter der Weg, desto mehr Flüge kostet allein das Wasserholen. Wer erst reagiert, wenn sich der Nachbar beschwert, kommt zu spät.