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Wächterbienen

Verhalten der Bienen

Etwa zwischen dem 18. und 21. Lebenstag, im Übergang von der Stock- zur Flugbiene, übernehmen Arbeiterinnen den Wachdienst.

Etwa zwischen dem 18. und 21. Lebenstag, im Übergang von der Stock- zur Flugbiene, übernehmen Arbeiterinnen den Wachdienst. Sie stehen vor und direkt hinter dem Flugloch und tasten jede ankommende Biene mit den Fühlern ab. Geprüft wird der Stockduft. Der Duft der Sterzeldrüse allein ist nicht volksspezifisch; erst die Mischung mit dem Eigengeruch des Volkes macht ihn zum Ausweis.

Reicht die Abwehr nicht, geben die Wächterinnen ein Alarmpheromon ab. Es ist ein Gemisch aus mindestens einem Dutzend Duftstoffen, die überwiegend an der Stachelbasis frei werden, wenn eine Biene sticht. Der Angreifer wird damit zugleich markiert. Der Stachel trägt Widerhaken und bleibt in der Haut von Wirbeltieren stecken, der ganze Stachelapparat wird dabei aus dem Hinterleib gerissen.

Für den Stand ist wichtig: In trachtloser Zeit werden die Wächterinnen schärfer und lassen keine fremde Biene mehr durch. Auffällig starker Betrieb an einem schwachen Volk ist deshalb kein gutes Zeichen, sondern ein Räubereiverdacht. Das Flugloch gehört immer zur Volksstärke.

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Am Volk eintragen, zu Hause ist alles schon da. Auch wenn am Stand kein Netz ist.

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