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Wabenlagerung

Lexikon

Ausgebaute Waben, die über den Winter oder zwischen zwei Trachten aufbewahrt werden, sind vor allem durch die Große und die Kleine Wachsmotte gefährdet.

Ausgebaute Waben, die über den Winter oder zwischen zwei Trachten aufbewahrt werden, sind vor allem durch die Große und die Kleine Wachsmotte gefährdet. Die Larven fressen sich durch das Wachs und zerstören die Waben, sobald diese Pollen oder Reste von Brutkokons enthalten.

Die sicherste Regel lautet: Nur helle, nie bebrütete und pollenfreie Waben lagern. Für diese genügt ein luftiges, helles und trockenes Lager. Bebrütete Waben und Waben mit Pollen werden besser zügig eingeschmolzen. Ein Absperrgitter im Betrieb verhindert, dass Honigwaben überhaupt bebrütet werden.

Wachsmotten werden ab etwa zwölf Grad aktiv, unterhalb dieser Grenze richten sie keinen Schaden an. Ein befallsfreier Weg ist deshalb die Kälte. Wenig befallene Waben lassen sich durch achtundvierzig Stunden bei minus achtzehn Grad vollständig entwesen, das tötet alle Stadien der Motte. Waben mit Gespinstballen gehören sofort in den Wachsschmelzer.

Bewährt hat sich außerdem der luftige Zargenturm: Zargen nicht ganz füllen, Waben dürfen sich nicht berühren, Abstand zum Boden halten und den Turm oben und unten mit bienendichtem Gitter abschließen. Der entstehende Luftzug wird von der Wachsmotte gemieden. Für chemische Verfahren im Wabenlager gelten je nach Land unterschiedliche Vorschriften, hier ist die aktuelle Auskunft des zuständigen Amtes maßgeblich.

Quellen (3)

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