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Waben einlagern

Arbeiten am Bienenstand

Waben werden kühl und gut belüftet gelagert, bei bebrüteten und bei Futterwaben möglichst unter 10 Grad.

Waben werden kühl und gut belüftet gelagert, bei bebrüteten und bei Futterwaben möglichst unter 10 Grad. Bewährt hat sich der Wabenturm aus Leerzargen über einem mäusedichten Gitterboden, oben ebenfalls ein Gitter und der Deckel mit einigen Zentimetern Abstand, damit Luft durchzieht. Leere Waben halten so ohne Bedenken ein Jahr. Futterwaben dagegen nur wenige Wochen, weil sich Abbauprodukte bilden.

Wachsmottenlarven fressen nicht reines Wachs, sondern Pollenreste und Kokons. Waben, in denen nur Honig war, sind für sie uninteressant. Bebrütete und unbebrütete Waben deshalb getrennt lagern, sonst greift der Befall über, und luftig einhängen. Zur Entwicklung brauchen die Larven Wärme; die Angaben zur Untergrenze schwanken zwischen etwa 9 und 14 Grad, und Zugluft mögen sie nicht.

Sicher wirkt Kälte: mehrere Stunden bei unter 15 Grad minus töten alle Entwicklungsstadien ab. Bei den Mitteln ist die Lage unübersichtlich. Dieselbe Fachstelle schreibt an einer Stelle, es stünden keine zugelassenen Biozide zur Verfügung, und nennt an anderer Stelle Essigsäure, Schwefelstreifen und Bacillus thuringiensis. Vor dem Einsatz also die aktuelle Auskunft der zuständigen Stelle einholen. Reine Honigwaben brauchen nichts davon.

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