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Ventilieren

Verhalten der Bienen

Das Volk hält sein Brutnest bei etwa 35 Grad, unabhängig vom Wetter draußen.

Das Volk hält sein Brutnest bei etwa 35 Grad, unabhängig vom Wetter draußen. Geheizt wird mit der Flugmuskulatur. Gekühlt wird mit Wasser und Luft: Die Bienen verteilen Wassertröpfchen auf den Waben und fächeln mit den Flügeln, sodass die Verdunstung Wärme abführt. An heißen Tagen steht deshalb eine Reihe fächelnder Bienen am Flugloch.

Der Wasserbedarf dafür ist beträchtlich. Nach Angaben der Berliner Bienenkunde brauchen 40.000 Bienen täglich etwa 40 Gramm Wasser und 6.000 Brutzellen weitere 140 Gramm; für 180 Gramm sind rund 18.000 Flüge zur Tränke nötig. Dieselbe Technik dient dem Honig: Um ein Kilogramm zu erzeugen, tragen die Bienen etwa 2,7 Liter Nektar ein und entziehen davon rund 1,7 Liter Wasser. Die Honigbereitung im Volk dauert dabei etwa drei bis sieben Tage.

Im Winter dreht sich das um. Dann sitzt das Volk als Traube, deren Außenhaut bei etwa 13 Grad liegt; kühlen die äußeren Bienen ab, drängen sie nach innen und wärmere kommen nach außen. Für den Stand folgt daraus zweierlei: Im Sommer darf die Beute nicht in der prallen Sonne stehen und das Flugloch nicht zu eng sein, im Winter schadet nicht die Kälte, sondern Nässe und Zugluft.

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Am Volk eintragen, zu Hause ist alles schon da. Auch wenn am Stand kein Netz ist.

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