Umweiseln
Arbeiten am Bienenstand
Eine Königin wird ersetzt, wenn sie ihr zweites Leistungsjahr hinter sich hat, wenn das Volk zu wenig bringt, wenn es unangenehm zu bearbeiten ist oder wenn es auffällig krankheitsanfällig ist.
Eine Königin wird ersetzt, wenn sie ihr zweites Leistungsjahr hinter sich hat, wenn das Volk zu wenig bringt, wenn es unangenehm zu bearbeiten ist oder wenn es auffällig krankheitsanfällig ist. Ältere Königinnen führen häufiger dazu, dass ein Volk über Winter weisellos oder drohnenbrütig wird.
Der wunde Punkt ist die Annahme. Zwischen einem und sieben Tagen nach dem Entnehmen der alten Königin ist das Zusetzen besonders schwierig, weil das Volk bereits mit dem Nachschaffen begonnen hat. Verbreitet ist deshalb dieser Weg: alte Königin entnehmen, neun Tage warten, alle Nachschaffungszellen ausbrechen, dann die junge Königin im Zusetzkäfig mit festem Futterteigverschluss geben. Wird eine Zelle übersehen, ist die neue Königin in Gefahr. Mit großen Zusetzkäfigen samt Rückzugskammer wird auch sofort zugesetzt; welcher Weg passt, hängt am Käfigtyp.
Sicherer als das Wirtschaftsvolk ist der Ableger: Dort wird eingeweiselt, und im Spätsommer wird über Zeitungspapier vereinigt. Kontrolliert wird etwa eine Woche später, dabei genügen Eier oder offene Brut, die Königin muss nicht gefunden werden. In den ersten drei Wochen nach dem Zusetzen wird nicht gegen Varroa behandelt. Einem buckelbrütigen Volk wird gar keine Königin zugesetzt.