Tierseuchenkasse
Lexikon
Die Tierseuchenkassen sind Einrichtungen der Bundesländer.
Die Tierseuchenkassen sind Einrichtungen der Bundesländer. Sie sammeln Beiträge der Tierhalter und leisten daraus Entschädigungen für Tiere, die auf behördliche Anordnung getötet wurden, sowie Beihilfen für Vorsorge und Untersuchungen.
Für Imker gilt: Ob Bienen bei der Tierseuchenkasse überhaupt gemeldet und beitragspflichtig sind, entscheidet jedes Bundesland für sich. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sind Bienenvölker zu melden, mit unterschiedlichen Stichtagen und Meldegrößen. In Bayern sind Bienen dagegen nicht melde- und beitragspflichtig. Wer umzieht oder Stände in mehreren Ländern hat, muss das im Blick behalten.
Unabhängig von der Beitragspflicht erbringen mehrere Kassen Leistungen rund um die Bienengesundheit, etwa die Kostenübernahme für Futterkranzuntersuchungen im Faulbrutmonitoring, Aufwandsentschädigungen für Bienensachverständige und Zuschüsse zu Schulungen.
Die Tierseuchenkasse ist keine Versicherung und strikt zu trennen von der Imkerversicherung über den Verein. Was diese abdeckt, ergibt sich aus deren Versicherungsbedingungen.