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Standbegattung

Lexikon

Bei der Standbegattung werden die Begattungseinheiten mit den jungen Königinnen einfach am eigenen Bienenstand aufgestellt.

Bei der Standbegattung werden die Begattungseinheiten mit den jungen Königinnen einfach am eigenen Bienenstand aufgestellt. Die Königin fliegt von dort zu einem Drohnensammelplatz und paart sich mit den Drohnen, die zufällig dort unterwegs sind.

Der Vorteil liegt im geringen Aufwand: kein Transport, keine Anmeldung, keine Anlieferungstermine. Der Nachteil ist, dass die väterliche Seite unbekannt bleibt. Drohnen fliegen mehrere Kilometer weit, und ein Drohnensammelplatz versammelt die Drohnen sämtlicher Völker der Umgebung. Wer standbegattet, weiß also nur, von welcher Mutter die Königin stammt.

Wer die Anpaarung wenigstens etwas beeinflussen will, führt gezielt eigene Drohnenvölker am Stand mit, also starke Völker mit ausgebauten Drohnenwaben von ausgewählten Herkünften. Das verschiebt die Wahrscheinlichkeiten, ersetzt aber keine kontrollierte Anpaarung.

Für den normalen Betrieb ist die Standbegattung völlig ausreichend. Sobald es um planmäßige Zucht geht, also darum, Eigenschaften gezielt zu verbessern, führt der Weg über eine Belegstelle oder über die instrumentelle Besamung.

Quellen (3)

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Am Volk eintragen, zu Hause ist alles schon da. Auch wenn am Stand kein Netz ist.

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