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Sammelbrutableger

Arbeiten am Bienenstand

Aus mehreren starken, gesunden Völkern wird je eine überwiegend verdeckelte Brutwabe entnommen und mit mindestens zwei Futterwaben zu einem neuen Volk zusammengestellt.

Aus mehreren starken, gesunden Völkern wird je eine überwiegend verdeckelte Brutwabe entnommen und mit mindestens zwei Futterwaben zu einem neuen Volk zusammengestellt. Üblich sind drei bis fünf Stammvölker, jeweils mit etwa einer handtellergroßen Fläche Bienen je Wabenseite. Das bremst den Schwarmtrieb in den Wirtschaftsvölkern und nimmt ihnen zugleich Milben ab.

Bis zu 80 Prozent der Milben sitzen in der verdeckelten Brut; je entnommener Brutwabe sinkt die Belastung des abgebenden Volkes um etwa 10 Prozent. Sinnvoll ist das nur, wenn der natürliche Milbenfall der Stammvölker im Mai niedrig ist, als Richtwert höchstens zwei Milben am Tag. Aus stark befallenen Völkern schlüpfen geschädigte Bienen, und das Ergebnis enttäuscht.

Aufgestellt wird mindestens drei Kilometer entfernt. Neun Tage nach der Bildung werden die nachgezogenen Weiselzellen auf eine einzige gute reduziert, sonst schwärmt auch der Ableger. Nach etwa 25 bis 30 Tagen wird auf Weiselrichtigkeit geprüft; ist die Königin in Eilage und das Volk brutfrei, ist das der beste Zeitpunkt für die Varroabehandlung. Die alten Brutwaben werden anschließend eingeschmolzen.

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Die nächste Durchsicht schon digital dokumentieren

Am Volk eintragen, zu Hause ist alles schon da. Auch wenn am Stand kein Netz ist.

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