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Rüssel

Lexikon

Der Rüssel der Biene ist ein aus mehreren Mundwerkzeugen zusammengesetztes Saug- und Leckorgan.

Der Rüssel der Biene ist ein aus mehreren Mundwerkzeugen zusammengesetztes Saug- und Leckorgan. Mit ihm nimmt die Biene Nektar aus der Blüte auf, tupft Honigtau vom Blatt und gibt Futter an andere Bienen weiter. In der Rüsselspitze sitzen Sinneszellen für den Geschmack.

Die Rüssellänge unterscheidet sich zwischen den Kasten deutlich. Die Arbeiterin hat einen langen Rüssel, Königin und Drohn einen kurzen, weil sie keinen Sammeldienst leisten. Auch zwischen den Unterarten gibt es Unterschiede. Für die Kärntner Biene werden Werte von etwa 6,4 bis 6,8 Millimetern genannt, für die Dunkle Biene je nach Herkunftsgebiet etwa 5,9 bis 6,5 Millimeter.

Die Rüssellänge entscheidet mit, an welche Nektarquellen die Biene überhaupt herankommt. Blüten mit langen Kronröhren, allen voran der Rotklee, werden vor allem von Hummeln und langrüsseligen Wildbienen bestäubt. Bei Rotklee hängt es von Sorte und Kronröhrenlänge ab, ob die Honigbiene mitarbeiten kann, und die Angaben dazu gehen in der Literatur auseinander.

Quellen (3)

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