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Mäusegitter

Lexikon

Das Mäusegitter verschließt im Winter das Flugloch so weit, dass Bienen ein und aus können, Mäuse aber draußen bleiben.

Das Mäusegitter verschließt im Winter das Flugloch so weit, dass Bienen ein und aus können, Mäuse aber draußen bleiben. Eine Maus, die sich im Winter in eine Beute einnistet, zerstört Waben, verunreinigt sie und beunruhigt das Volk anhaltend.

Gebräuchlich sind drei Bauformen: ein zum U gebogenes Drahtgitter vor dem Flugloch, eine Lochblende und eine vorgesetzte Leiste, die nur einen schmalen Spalt offen lässt. Bei den Gittern werden Maschenweiten um sechs Millimeter verwendet, bei Lochblenden Lochdurchmesser von sechs bis sieben Millimetern, bei Spaltverschlüssen Spalthöhen von etwa fünf bis sieben Millimetern. Die Angaben unterscheiden sich je nach System, gemeinsam ist ihnen, dass die Öffnung für eine Maus zu klein bleibt.

Der Zeitpunkt ist wichtig. Solange die Temperaturen tagsüber noch über etwa zwölf Grad steigen, vertreiben die Bienen Mäuse selbst. Angebracht wird das Gitter, wenn die ersten Nachtfröste kommen und es auch tagsüber mehrere Tage lang nicht mehr über zehn Grad wird, in der Regel im Oktober.

Wichtig ist außerdem, das Gitter im Frühjahr rechtzeitig zu entfernen und es vor einer Behandlung mit Ameisensäure abzunehmen, weil die Beute dann die volle Flugöffnung braucht.

Quellen (3)

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