Langstroth
Lexikon
Die Langstroth Beute geht auf den amerikanischen Pfarrer und Imker Lorenzo Langstroth zurück, der 1852 die erste Beute mit durchgängig beweglichen Rähmchen patentieren ließ und dabei den Bienenabstand als Konstruktionsprinzip nutzte.
Die Langstroth Beute geht auf den amerikanischen Pfarrer und Imker Lorenzo Langstroth zurück, der 1852 die erste Beute mit durchgängig beweglichen Rähmchen patentieren ließ und dabei den Bienenabstand als Konstruktionsprinzip nutzte. Sie gilt als Urform der modernen Magazinbeute und ist weltweit das am weitesten verbreitete Beutensystem.
Das Langstroth Rähmchen hat in seiner vollen Höhe ein Außenmaß von 448 mal 232 Millimetern, daneben gibt es niedrigere Varianten für leichtere Honigraumzargen. In Deutschland spielte Langstroth lange eine geringere Rolle als Zander oder Deutsch Normalmaß, gewinnt inzwischen aber durch den internationalen Austausch unter Imkern und die weltweite Verfügbarkeit von Zubehör wieder an Bedeutung.
Für Imker, die international Erfahrungen sammeln oder Material aus dem Ausland beziehen wollen, ist das Langstroth Maß oft die praktischere Wahl, weil es etwa in Nordamerika, Australien und weiten Teilen Osteuropas Standard ist. Wichtig zu wissen ist, dass auch innerhalb des Langstroth Systems verschiedene Zargenhöhen gebräuchlich sind, weshalb beim Kauf von Zubehör genau auf die passende Rähmchenhöhe geachtet werden muss.