Gelée royale
Lexikon
Der Futtersaft aus den Kopfdrüsen der Ammenbienen, auch Weiselfuttersaft genannt.
Der Futtersaft aus den Kopfdrüsen der Ammenbienen, auch Weiselfuttersaft genannt. Alle Larven werden in den ersten Lebenstagen damit gefüttert.
Der entscheidende Unterschied liegt danach: Arbeiterinnen- und Drohnenlarven werden auf einen Futterbrei aus Honig und Pollen umgestellt, während die Königinnenlarve ihre gesamte Larvenzeit über den Futtersaft der Ammenbienen bekommt, und zwar reichlich. Aus derselben Eianlage wird dadurch eine Königin statt einer Arbeiterin.
Genau diese Weiche macht die Nachschaffung möglich. Das Zeitfenster ist allerdings eng: Nur aus einer Larve in den ersten Larventagen kann ein weiselloses Volk noch eine Königin ziehen, danach ist die Entwicklung festgelegt.
Quellen (4)
- Die Honigmacher: Die Larve (Fütterung mit Futtersaft, Ausnahme Königinnenlarve)
- Die Honigmacher: Verlust der Königin (in den ersten drei Tagen kann aus einer Larve eine Königin werden)
- Die Honigmacher: Ammenbienen (Brei aus Honig und Pollen für Arbeiterinnen- und Drohnenlarven)
- Bienen und mehr: Vom Ei zur Biene (Futtersaft in den ersten Tagen, danach Honig und Pollen)