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Bienenhaus

Lexikon

Ein Bienenhaus ist ein festes Gebäude, in dem mehrere Beuten stehen und in dem zugleich Geräte, Waben und oft auch die Schleuder untergebracht sind.

Ein Bienenhaus ist ein festes Gebäude, in dem mehrere Beuten stehen und in dem zugleich Geräte, Waben und oft auch die Schleuder untergebracht sind. Verbreitet wurde es im neunzehnten Jahrhundert, nachdem die bewegliche Wabe die Arbeit am Einzelvolk möglich machte.

Die Vorteile liegen im Wetterschutz für Beuten und Imker, im Stauraum und im Schutz vor Diebstahl. Man kann bei jedem Wetter arbeiten, und Holzbeuten halten deutlich länger.

Dem stehen Nachteile gegenüber. Ein Bienenhaus ist teuer, braucht in der Regel eine Baugenehmigung, und mit ihm kann man nicht wandern, also der Tracht nicht folgen. Im Sommer wird es innen sehr warm, der Arbeitsplatz ist eng, und weil die Fluglöcher dicht beieinander liegen, verfliegen sich Bienen zwischen den Nachbarvölkern, was Krankheiten und Milben verteilt.

Mit dem Aufkommen der Magazinbeute ist das Bienenhaus in Deutschland und Österreich weitgehend von der Freiaufstellung abgelöst worden. In der Schweiz ist die Haltung im Bienenhaus dagegen nach wie vor die häufigste Betriebsform.

Quellen (3)

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