Brutbeginn
Verhalten der Bienen
Um die Jahreswende, meist ab Mitte Januar und in milden Wintern schon im Dezember, legt die Königin wieder Eier.
Um die Jahreswende, meist ab Mitte Januar und in milden Wintern schon im Dezember, legt die Königin wieder Eier. Das Volk richtet in der Traube einen kleinen Brutkreis ein und hält ihn nun konstant bei rund 35 Grad.
Damit ändert sich alles: Der Futterverbrauch steigt deutlich an, und die Bienen brauchen Wasser, um Futterkristalle zu lösen und den Futtersaft für die Larven anzurühren. Gleichzeitig findet die Varroamilbe wieder Brutzellen zur Vermehrung. Der Befall beginnt erneut zu wachsen.
Jetzt ist die kritische Zeit für Futtermangel. Ein Volk kann auf vollen Waben verhungern, weil die Bienen bei Kälte auf der Brut sitzen bleiben und den Anschluss ans Futter verlieren. Deshalb das Gewicht im Auge behalten und dafür sorgen, dass volle Futterwaben direkt am Bienensitz hängen. Wie im Notfall zugefüttert wird, richtet sich nach der Empfehlung des zuständigen Bieneninstituts.