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Begattungsflug

Verhalten der Bienen

Etwa fünf bis zehn Tage nach dem Schlüpfen fliegt die junge Königin an warmen, windstillen Nachmittagen zu den Drohnensammelplätzen.

Etwa fünf bis zehn Tage nach dem Schlüpfen fliegt die junge Königin an warmen, windstillen Nachmittagen zu den Drohnensammelplätzen. Dort paart sie sich im Flug mit einer ganzen Reihe Drohnen aus fremden Völkern. Wie viele es genau sind, ist in der Fachliteratur umstritten, die Angaben reichen von wenigen bis zu rund dreißig. Dieser Vorrat an Samen muss ihr ganzes Leben reichen.

Die Begattung ist der verletzlichste Moment eines Volkes. Regen, Kälte, Wind oder ein Vogel können die Königin kosten, und ein Volk ohne Ersatz ist verloren.

Deshalb: In dieser Phase das Volk in Ruhe lassen. Nicht kontrollieren, nicht umstellen, keine Waben ziehen. Ein erster Blick lohnt frühestens rund zwei Wochen nach dem Schlupf. Sicher beurteilen lässt sich die Königin, wenn nach etwa drei Wochen ordentliche Stifte einzeln und aufrecht am Zellboden stehen.

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Am Volk eintragen, zu Hause ist alles schon da. Auch wenn am Stand kein Netz ist.

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