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Begattungseinheiten

Arbeiten am Bienenstand

Eine unbegattete Königin braucht ein kleines Volk, aus dem sie zum Begattungsflug starten kann.

Eine unbegattete Königin braucht ein kleines Volk, aus dem sie zum Begattungsflug starten kann. Üblich sind Begattungskästchen oder Mini-Plus-Einheiten mit wenigen Waben, Futterteig und einer Handvoll Bienen. Aus einem überwinterten Mini Plus lassen sich innerhalb eines Monats drei bis vier neue Königinnen ziehen.

Eine Mini-Plus-Einheit wird mit einer Futtertasche, einer Futterwabe, drei Brutwaben, davon eine mit jüngster offener Brut, und einer Mittelwand bestückt. Aufgestellt wird mindestens drei Kilometer vom alten Standort entfernt. Nach etwa vier Wochen sind die Königinnen in Eilage. Vor der Verdeckelung der ersten Brut liegt der günstigste Zeitpunkt für eine Varroabehandlung.

Wer gezielt anpaaren will, geht auf eine Belegstelle: einen Aufstellungsort, in dessen Umkreis von möglichst mindestens sieben Kilometern keine anderen Völker stehen und an dem Vatervölker die Drohnen stellen. Eine hohe Drohnendichte verkürzt Flugstrecke und Flugdauer der Königinnen und verbessert das Ergebnis. Wo keine Belegstelle erreichbar ist, bleibt die instrumentelle Besamung, die aber Gerät, Übung und Fachkenntnis verlangt.

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Die nächste Durchsicht schon digital dokumentieren

Am Volk eintragen, zu Hause ist alles schon da. Auch wenn am Stand kein Netz ist.

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