Bannwabenverfahren
Arbeiten am Bienenstand
Die Königin wird in eine Wabentasche gesperrt, deren Seitenflächen aus Absperrgitter bestehen.
Die Königin wird in eine Wabentasche gesperrt, deren Seitenflächen aus Absperrgitter bestehen. Arbeiterinnen kommen durch, die Königin nicht. Sie legt dann nur noch in diese eine Wabe, und alle Milben, die sich vermehren wollen, gehen dort hinein.
Gearbeitet wird in Abschnitten von neun Tagen mit drei Bannwaben nacheinander. Jede wird nach der Verdeckelung als Fangwabe entnommen und eingeschmolzen. Vom ersten Tag gerechnet wird die Königin nach 27 Tagen wieder freigelassen, die letzte Bannwabe etwa am 36. Tag entnommen, und anschließend wird die Weiselrichtigkeit geprüft.
Verwandt ist das Käfigen der Königin: Sie wird ganz an der Eiablage gehindert, nach spätestens etwa 25 Tagen ist das Volk brutfrei und lässt sich mit Oxalsäure behandeln. Dafür taugen nur Käfige, die mit Absperrgitter in eine Wabe eingebaut werden; übliche Zusetz-, Verschul- und Versandkäfige sind ungeeignet. Beide Verfahren setzen voraus, dass man die Königin sicher findet, und sie brauchen einen festen Zeitplan.