Ammenbienen
Verhalten der Bienen
Ammenbienen füttern die Brut. Sie sind etwa vom vierten bis zum zehnten oder zwölften Lebenstag im Dienst.
Ammenbienen füttern die Brut. Sie sind etwa vom vierten bis zum zehnten oder zwölften Lebenstag im Dienst. Grundlage ist der Futtersaft aus den Futtersaftdrüsen im Kopf, die am vierten Tag nach dem Schlüpfen aktiv werden und ab dem sechsten Tag genug liefern.
In den ersten drei Tagen bekommen alle Larven Futtersaft. Danach wird umgestellt: Arbeiterinnen- und Drohnenlarven erhalten ein Gemisch aus Pollen und Honig, nur die künftige Königin wird durchgehend mit Futtersaft versorgt. Ein Teil der Ammenbienen bildet den Hofstaat, folgt der Königin und versorgt sie; sie bekommt fast ausschließlich Futtersaft.
Damit hängt die ganze Brutpflege am Pollen. Fehlt er, entwickeln sich die Futtersaftdrüsen ungenügend, die Larven werden schlechter versorgt und die Königin bekommt weniger; im Extremfall bilden sich ihre Eierstöcke zurück und sie legt nicht mehr. Am Flugloch sieht man davon nichts, im Brutbild schon: lückig statt geschlossen.